FÜR ALLE STATT FÜR WENIGE


Postulat: „Öffentliche Spielplätze“

Von SP Pratteln, 28. September 2018

Pratteln hält auf der Website unter dem Schlagwort Spielplätze fest: «Kinder lernen spielerisch. Spielplätze bieten Kindern einen interessanten und sicheren Raum, wo sie ihren Bewegungsdrang und ihre Kontaktfreude ausleben können. Bewegung macht Spass und fördert eine gesunde Entwicklung.»
Auf Pratteln Online wird dann auf drei attraktive, gemeindeeigene Spielplätze verwiesen: Grossmatt, Jörinpark und Längi. Der ebenfalls sehr schöne Spielplatz Aegelmatt und der betreute Robinsonspielplatz sind nicht aufgeführt. 
Es fällt auf, dass im Quartier Gehrenacker/Rankacker kein gemeindeeigener Spielplatz ist. Für Kinder, die in diesem Quartier wohnen, sind öffentliche Spielplätze folglich kaum ohne Aufsichtsperson erreichbar. Da die Spielplätze der privaten Liegenschaften häufig wenig Abwechslung bieten und teilweise auch in sehr schlechtem Zustand sind, muss die Gemeinde genügend öffentliche anbieten.
Pratteln hat sich für das Unicef-Label «Kinderfreundliche Gemeinde» beworben. Um das Label zu erlangen, sind zugängliche Spielplätze für alle Kinder unabdingbar. Ein kreativer Spielplatz fördert zusätzlich die Standortattraktivität des Quartiers Gehrenacker/Rankacker.

 

In diesem Sinne bitte ich den Gemeinderat:
Abzuklären, warum die Spielplätze Aegelmatt und Robi auf der Gemeindewebsite nicht unter dem Schlagwort Spielplätze aufgeführt sind und ggf. zu veranlassen, dass sie aufgeführt werden.
Zu prüfen und zu berichten, wo im Quartier Gehrenacker/Rankacker ein Spielplatz in Frage kommt und ob allenfalls das Buholzareal eine realistische Möglichkeit bietet.

Für die SP-Fraktion
Rebecca Moldovanyi