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SP Pratteln zieht Referendum gegen die KRIP in Betracht

Von SP Pratteln, 18. Oktober 2018

Die SP Pratteln-Augst-Giebenach droht mit dem Referendum gegen die KRIP (kantonaler Richtplan) Anpassung 2016. Die SP ist besorgt über die mögliche Streichung des Modalsplites in Salina Raurica wie es nach der Kommissionsberatung der landrätlichen Bau- und Planungskommission vorgesehen ist.

Für die SP ist ein zukunftfähiges Mobilitätsmanagement in Salina Raurica mit einem starken öffentlichen Verkehr ein zentrales Anliegen. Mit der geplanten Streichung des Modalsplites (dem ÖV-Anteil am Gesamtverkehr) von 35% bei der Planung zu Salina Raurica ist aus der Sicht der SP die Verlängerung der Tramlinie 14 von Pratteln nach Augst in Gefahr. Der Modalsplit ist eine Ver-pflichtung für einen möglichst hohen Anteil des öffentlichen Verkehrs. Ohne diese absolute Verpflichtung ist die Tramverlängerung nicht garantiert und ein Verkehrschaos droht. Für die SP ist die Tramverlängerung der Linie 14 von Pratteln via Pratteln Grüssen nach Augst in der Entwicklung des Industrie-standort Prattelns und der Salina Raurica essenziell. Die SP setzt sich für ei-nen gut ausgebauten öffentlichen Verkehr ein. Gerade im Gebiet Salina Rauri-ca braucht es einem starken ÖV und somit ein Tram, um nicht nur die Stassen zu entlasten, sondern auch um Salina Raurica umweltfreundlicher zu ma-chen. Das Gebiet der Salina Raurica hat eine hohe Umweltbelastung und ist bereits heute mit dem motorisierten Individualverkehr sehr hoch belastet, das Tram würde hier eine Alternative sein. Tobias Schaub, Co-Präsident der SP Pratteln meint: «Die SP kann deshalb eine Entwicklung des Gebiets ohne die Tramverlängerung, welche in Gefahr steht, nicht mittragen.»
Die SP appeliert an den Landrat bei der Beratung des «Kantonalen Richt-plans, Anpassung 2016» den Modalsplit von 35% für das Gebiet der Salina Raurica beizubehalten. Ansonsten zieht es die SP Pratteln in Betracht, das Referendum gegen den Landratsbeschluss und somit gegen diese KRIP Anpassung zu ergreifen.