• Die Krankenkassen-Prämien steigen immer weiter – gleichzeitig kürzt der Kanton ausgerechnet bei den Prämienverbilligungen. Das sind Millionenkürzungen auf dem Buckel der tieferen Einkommen und der Familien! Die neue Initiative der SP will, dass niemand mehr als 10 Prozent des Haushalts-Einkommens für die Krankenkassenprämien ausgeben muss. Heute sind es bis zu 20 Prozent. Es braucht dringend Entlastung für die Menschen mit tiefen und mittleren Einkommen! Artikel lesen…

  • Schon ein ganzes Jahr ist vorbei gegangen nachdem das Prattler Volk am 10. April 2016 deutlich JA gestimmt hat zur Initiative „Sichere und saubere Fröschi-Unterführung“. Vor einem halben Jahr wurde das vom Gemeinderat vorgelegte Geschäft Nr. 3017 mit einem Nachtragskredit für Vorprojekt und Projekt durch den ER an den GR zurückgewiesen, verbunden mit dem Auftrag Lösungsvarianten vorzulegen. Gerne würden wir nun wissen ob man den Gemeinderat beim Wort nehmen kann, so hat doch Stefan Löw u.a. gesagt: “In keiner Weise möchte der Gemeinderat eine Zeitverzögerung. Wir möchten vorwärts machen, deshalb diese Vorlage.“ Grundsätzlich ist das Komitee noch immer der Meinung, dass man dem GR und den Mitarbeitern auf der Abteilung Bau zutrauen kann funktionale, gesetzeskonforme und kostengünstigste Lösungen auszuarbeiten. Nur machen müsste man es. Es werden nun möglichst zeitnah Taten und Ergebnisse erwartet. Andernfalls sieht es wirklich nach zweifelhaftem Umgang mit dem getroffenem Volksentscheid aus, also nach  „verschleppen, verzögern und verhindern“. Noch sind wir zuversichtlich was die weitere Entwicklung betrifft, denn es bleibt dabei: „Exekutive und Legislative sind immer dem Entscheid des Souveräns verpflichtet.“

    Gert Ruder

    Überparteiliches Komitee

    „Für eine sichere und saubere Fröschi-Unterführung“

     


  • Mit einem Stichentscheid des ER-Präsidenten wurde die Chance vertan möglichst zeitnah einen realistischen Alternativstandort für den Doppelkindergarten „Jugi-Wiese“ beim Grossmattschulhaus
      zu erarbeiten. Der Rückweisungsantrag der SP Fraktion wurde abgewiesen. Wobei ich anmerken möchte, dass nicht der Doppelkindergarten in Frage gestellt wird, sondern der Standort! Der Gemeinderat und mit ihm die bürgerliche Ratsmehrheit  geht offenbar davon aus, dass die mit 572 Unterschriften zustande gekommene Volksinitiative „Grünflächen im Wohngebiet frei halten“  keine Chance vor dem Volk haben wird und der Doppelkindergarten auf der Jugendhaus-Wiese problemlos realisiert werden kann. Viele meiner Prattler Freunde und Bekannten sehen es wie ich etwas anders. Denn so unsympathisch ist diese Initiative nicht, grün soll grün bleiben. Der Schuss für den Gemeinderat könnte durchaus nach hinten losgehen. Wenn die Initiative angenommen werden sollte, wird in der Schnelle wohl kaum ein Ersatzstandort aus dem Hut gezaubert werden können, es droht ein teures Provisorium. Eine saubere und auch dokumentierte Standortabklärung sowie ziel- und lösungsorientiertes Politisieren sieht etwas anders aus. Etwas mehr Respekt hat auch eine Initiative verdient, über die erst noch abgestimmt werden muss.
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