• Es wird wohl eine tiefe Stimmbeteiligung geben. Eigentlich ist es enttäuschend, dass so viele Schweizerinnen und Schweizer ihr Wahl- und Stimmrecht nicht wahrnehmen. Sie sind sich gar nicht bewusst was für ein Privileg das ist, in einem Land mit „direkter Demokratie“ zu leben. So schwierig kann es doch nicht sein, einen Stimmzettel auszufüllen oder einen Namen auf den Wahl-Zettel zu schreiben. Bei den Friedensrichterwahlen empfehle ich
    Frau Susanna Käch-Rickenbacher, bisher
    Ihre Ausbildung in Konfliktmanagement, Coaching und Moderation ist gerade zu eine perfekte Grundlage für die erfolgreiche Arbeit als Friedensrichterin. Infolge eines Fauxpas seitens der SVP wurde Ruth Schäublin nicht als offizielle Kandidatin bei der Landekanzlei gemeldet. Im Sinne eines bewährten Teams empfiehlt die SP auch sie als zweite bisherige Friedensrichterin.
    Nun noch zu den Parolen:
    NEIN zur Streichung S9, „Läufelfingerli“:
    Es macht keinen Sinn, den Menschen und der dort ansässigen Wirtschaft die S9 wegzunehmen und stattdessen einen Bus einzusetzen. JA zur Änderung des Kantonalbankgesetzes: Die Vorlage sorgt für eine Klärung der Zuständigkeiten und setzt die Vorgaben von Basel III um. Die Entpolitisierung und die Effizienz-Steigerung befürwortet die SP explizit.

    Jede Stimme zählt!!

     

    Eva Keller-Gachnang, SP Sektionspräsidentin und Einwohnerrätin

  • KANTONALE ABSTIMMUNGEN

    NEIN   zur Aufhebung der S9 im Homburgertal („LÄufelfingerli“)

    Das Referendum gegen die Finanzbeschlüsse im Rahmen des 8. Generellen Leistungs­auftrags für den öffentlichen Verkehr für die Jahre 2018-2021 richtet sich einzig gegen die Aufhebung des „Läufelfingerli“, der Bahnlinie S9 von Sissach durch das Homburgertal nach Olten. Die Aufhebung dieser Bahnlinie ist weder ökologisch noch verkehrspolitisch sinnvoll. Die Randregionen dürfen nicht weiter benachteiligt werden.

    JA      zur Änderung des Kantonalbankgesetzes

    Die Vorlage ist entstanden als Gegenvorschlag zur zurückgezogenen formulierten Gesetzesinitiative „Für einen unabhängigen Bankrat“. Sie bringt eine Verkleinerung des Bankrats der Kantonalbank und will die Unabhängigkeit der Mitglieder des Bankrats sichern. Damit werden Anpassungen vorgenommen, die dem Gesetzgeber die öffentlichen Beteiligungen entsprechen und die im Landrat unbestritten waren.

     

  • Susanna Käch-Rickenbacher, geb. 1951, bisher

    Seit 2013 ist Susanna Käch-Rickenbacher als Friedensrichterin für den Kreis Pratteln-Augst tätig. Ihre Ausbildung in Konfliktmanage­ment, Coaching und Moderation ist eine gute Grundlage für die erfolgreiche Arbeit als Friedensrichterin. Sie arbeitet u. a. auch als Beraterin im Auftrag der Fachstelle Erwachsenenbildung des Kantons Basellandschaft an Schulen des Kantons BL bei Konflikt- und Krisensituationen. Sie war mehrere Jahre Mitglied des Orts­schulrates Pratteln und während 12 Jahren als Präsidentin des Sekundarschulrates Pratteln. Seit ein paar Jahren amtet sie als Präsidentin des Schulrates des Gymnasiums Muttenz. Bis 2016 war sie Mitglied der gemeinderätlichen Kommission für Jugendarbeit. Sie ist verheiratet, Mutter von drei erwachsenen Kindern und dreifache Grossmutter. Wir empfehlen Susanna Käch-Rickenbacher zur Wiederwahl.

  • Vor bald drei Jahren wurde die Initiative „Sichere und saubere Fröschi-Unterführung“
    auf der Gemeindeverwaltung eingereicht. Am 10. April 2016 hat das Prattler Volk
    deutlich JA zur Initiative gestimmt. Vor einem Jahr wurde das vom Gemeinderat
    vorgelegte Geschäft Nr. 3017 mit einem Nachtragskredit für Vorprojekt und Projekt
    durch die bürgerliche Ratsmehrheit versenkt, respektive an den GR zurückgewiesen,
    verbunden mit dem Auftrag Lösungsvarianten vorzulegen. Damals hat Gemeinderat
    Stefan Löw beteuert „in keiner Weise eine Zeitverzögerung zu wollen“. Heute wissen
    wir, wie das angekündigte „vorwärts machen wollen“ von GR und Abteilung Bau
    wirklich aussieht. Ende Juni hat man die Offerten erwartet, anschliessend würden die
    Varianten bearbeitet und bis Ende 2017 will der GR das Geschäft beraten haben!?
    Auskunft des GR anlässlich der ER Sitzung vom Juni. Effizientes Arbeiten,
    Terminkontrollen, zeitnahe Taten und Ergebnisse, das Einhalten von gemachten
    Versprechungen sehen aber anders aus. Langsam festigt sich der Eindruck, dass der
    Gemeinderat einen eher saloppen Umgang mit getroffenen Volksentscheiden pflegt. Es
    riecht immer mehr nach „verschleppen, verzögern und verhindern“. Noch haben wir
    nicht alle Hoffnung verloren und lassen uns gerne vom Gegenteil überzeugen.

    Gert Ruder
    Überparteiliches Komitee
    „Für eine sichere und saubere Fröschi-Unterführung“